Update von den Frau mit dem schwarzen Daumen.
Obwohl - so schwarz kann der gar nicht sein. Von den 18 Chilisamen sind bis jetzt 7 aufgegangen.
Das Saatgut ist zwar laut Tütchen bis 2015 haltbar, ich hatte es aber schon vorletztes Jahr geöffnet und da hat es wohl an Keimvermögen verloren. Das hatte ich mir aber schon gedacht und eben ein paar mehr Samen ausgesät.
Vier der Pflänzchen sind inzwischen so groß, dass sie an meine Plastikabdeckung anstoßen und nicht mehr ungehindert weiterwachsen können. Also mussten sie heute umgepflanzt werden.
Ich sammel jetzt seit 3 Wochen sämtliche Milchkartons, Plastikflaschen und ähnliches, damit wir keine Pflanztöpfchen kaufen müssen. In den Boden Löcher mit einem Schaschlikspieß reinpieksen, fertig. Den oberen Teil der Flasche, um die Pflanze herum in die Erde gesteckt, benutze ich, um die Erde vorm Austrocknen zu schützen und gefräßige Katzen von meinen Jungpflanzen fernzuhalten.
Hier seht ihr rechts im Bild mein "Gartenbuch für Kinder", ein altes DDR-Buch, das wir auch als Kinder schon hatten. Es ist sehr einfach geschrieben, für Kinder halt, eben gerade richtig für eine unbedarfte Gärtneranfängerin wie mich, und versetzt mich zurück in wohlige Kindheitserinnerungen. An Balkongemüse führt das Buch zumindest die Tomate auf.
Noch haben wir ja nicht viel ausgesät, aber im Februar bis April wird das Gedränge auf der Fensterbank groß werden. Deswegen habe ich aus alten Brettern und etwas Paketschnur einen Hanging Garden gewerkelt.
Das funktioniert toll und so wird dieser hier wohl nicht der letzte gewesen sein. Nur für draußen ist das nichts, dem Wind hält das schaukelnde Konstrukt nicht stand.
Noch mehr Basteln aus Abfall gefällig? Voilà - eine Schaufel aus ner Milchverpackung!
Kommt aus diesem Blog und Ravna hat mir den Link zukommen lassen. Danke! Aus dem Rest der Verpackung schneide ich Namensschilder (s.u.).
Und zu guter Letzt: heute hat der erste Keim meiner Balkonpaprika aus der Erde gelugt! :)












































