Ich komme voran mit den Sechsecken (was ist eigentlich die Mehrzahl von Hexagon?). 24 Krawatten habe ich bisher gekauft, 2 Meter Vlieseline zerschnitten. Über den materiellen Wert verliere ich hier mal lieber nichts.
In der roten Schachtel befinden sich 250 geheftete Teile.
In der roten Schachtel befinden sich 250 geheftete Teile.
Nun komme ich an den Punkt wo ich langsam mal über das Muster entscheiden muss. Dementsprechend muss ich letztenendes Krawatten aussuchen. Helle, dunkle, farbige. Ich tendiere irgendwie zum mittleren Muster, das heißt aber auch, das ich größtenteils helle Krawatten bräuchte, und von denen hab ich bislang so gut wie keine.



Wie mir gesagt wird, erweckt dieser Blog hier den Anschein mein Leben sei ausgeglichen, fröhlich und ich sei angekommen. Nichts ist unzutreffender als das. Ich schreibe nur nie darüber, weil ich erstens auch mal an was anderes denken mag und das zweitens sowieso niemand lesen mag. Schlappschwänziges Geheule einer Drama Queen. Das braucht keiner. Keine Ahnugn weshalb ich nun doch mal ein paar Worte darüber verliere.
Wir denken laut darüber nach wieder umzuziehen, innerhalb der Stadt. Dieses Viertel hier ... es geht mir so auf die Nerven. Ich fühl mich von der Gesamtsituation so ausgelaugt und müde, dass ich manchmal nicht weiß wie ich den nächsten Tag rumkriegen soll. Mir scheint als hätte ich bisher immer genau die falsche Richtung eingeschlagen, wenn es um eine Entscheidung ging, wenn ich irgendwo am Scheideweg stand. (Von meinem Mann mal abgesehen, diese Entscheidung war die einzig wirklich richtige.) Ich versuche immer noch eine gute Mutter zu sein und sehe mich trotzdem täglich und ständig scheitern. Dieses Leben ist in keinster Weise so wie ich es mir mal erträumt hatte. Und es gibt kaum eine Chance daran was zu ändern. Ich hab es so satt unsichtbar zu sein. Ich bin unsichtbar seit ich Mutter geworden bin, dabei hätt ich so viel mehr zu sagen, dabei bin ich eigentlich so viel mehr als nur Babysitter und Putze.










