Dienstag, 10. April 2012

Ein Handarbeitsleben in einer Kiste


Vor Kurzem sind, nur im Abstand weniger Wochen, meine Großeltern väterlicherseits gestorben. Nun ja, sie waren alt und es ging ihnen am Ende auch alles andere als gut. Nun räumt mein Vater also ihre Wohnung leer und er hat mir einen Karton mit Sachen zukommen lassen, von denen er dachte, dass ich sie vielleicht gebrauchen könnte. Das ganze Handarbeitszeug meiner Oma.


Schachteln voller Stopfgarn, Stickseide, Zwirn, Nähzeug und Strick- und Häkelnadeln in sämtlichen Größen. Das meiste noch in DDR-Verpackung.


Auch diese angefangene Häkelarbeit war dabei. Ich hab noch nie so ne winzige Häkelnadel gesehen.


Sogar drei Strickmagazine von 1978/79 waren in der Kiste.


Ich liebe es. :D Die Haare waren der Graus. Aber ne Handvoll nette Modelle sind schon dabei.


Außerdem habe ich diese gruselige Häkeldecke zurück bekommen. Ich hatte sie mal für meine Oma gemacht, als ich vielleicht 12 oder so war. Ist ewig her, die Decke ist krumm und schief, aber meine Oma hat sie bis zuletzt tapfer benutzt. Weiß jetzt gar nicht, was ich damit machen soll.

Tja, ihr ganzes Handarbeitszeug passt in einen Karton. Das möchte ich mal von mir behaupten können..

Kommentare:

  1. Ist doch schön, wenn man was erbt was man gebrauchen kann. Meine Armbanduhren sind auch von meinen Omas, so denke ich immer an sie...

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  2. Finde ich lieb von Deinem Papa, ich hätte mich da auch gefreut.

    Was ist das denn für ein Rand an der Decke, sieht ganz schön tricky aus!

    Dass mein Handarbeitszeug in einen Karton passt, das wäre glaube ich der größte heimliche Traum meines Mannes ^^.

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  3. kommt das nicht immer auf die Größe des Kartons an?

    Da hast du ja einige Raritäten bekommen, schön :-)

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